15:00
Ich bin noch mal zurück in Andenes.
Stadt oder Dorf? Wer kann das wissen. Kleine Häuser, sorgsam gepflegte Fassade, getrimmter Rasen rundherum … ich kann mir nicht vorstellen, dass die Häuser hier das ganze Jahr über bewohnt sind. Die Leute wohnen in der Winterzeit garantiert in Oslo oder wo, zumindest viele. Hier bleiben sicher nur die Militärs (ja, hier gibt es Radaranlagen und sowas).

Wasser, Cola, ein paar Bier, Brötchen, Bananen und eingelegtes Fleisch für die Pfanne. 40 Euro. Ich hätte echt gedacht, die Leute essen hier mehr Fisch. Tatsächlich gibts Fisch nur aus der Tiefkühltruhe. Wieder was dazu gelernt.

Und nun wieder südwärts. Was ist das? Wetterwechsel?

15:30
Irgendwo.


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Die Wolken hängen tief. Die Straße führt unbeeindruckt immer am Meer entlang. Aus dem Radio nuschelt Mark Knopfler. Alles bestens 😊👍

16:30
Andøy. Das nächste Eiland.
Ein bisschen ist es, als ob jede Insel hier ihr eigenes Wetter hat. Wenn man einen Campingplatz sucht sollte man hier nicht mit der Suche anfangen. Der erste Platz hat mir nicht gefallen, zwischen 12 Wohnmobile wollte ich mich nicht auf Platz 12,5 quetschen, der zweite und letzte Campingplatz ist eher ein Survivalcamp für Angler. Kein Strom (ok, drauf gepfiffen), aber auch kein Wasser. Also weiter.

17:30
Diese Insel hier heißt Langøya.


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Das Camp ist nicht besonders lauschig, aber bis morgen wird’s gehen. Für die Dusche braucht man 10Kr.-Stücke. Das ist ganz alte Schule. Während kaum ein Norweger noch Bargeld anfasst hängen hier noch Zahlautomaten im Waschraum, ich sehe da eine gewisse Diskrepanz.
Egal, hier bleib ich, die Möglichkeiten sind eh gering. Ich pack jetzt mal die Küche aus 😎