14:00
Ich fahre von Westen nach Osten.
Hauptsächlich, eigentlich immer, läuft der Verkehr in Frankreich durch irgendwelche Kreisverkehre, einspurig, mehrspurig, alles dabei.
Hier in Cherbourg gibts plötzlich wieder Ampeln. Und Expressspuren. Und Kriechspuren. Es is wie es is, ohne Navi ist man verloren auf solchen Touren. Zu Cherbourg selbst kann ich nicht viel sagen, richtig schön scheint es nich. Die Stadt lebt, weil hier die Fähren aus UK anlanden und abfahren.
15:00
Irgendwo (49.668127, -01.404740). Wie gehts denn jetzt weiter? Ich könnte mir noch einen Leuchtturm ankucken, steht hier gleich um die Ecke. Dann vielleicht über Utah Beach langsam die Kurve kriegen.
Wenig später
Der Leichtturm de Barfleur.

Der andere gefällt mir besser.
Eine Frage? Ja? Ob man von hier aus rüber kucken kann zur britischen Insel? Nein, kann man nicht. Da ist absolut nichts zu sehen. Der Horizont ist leer wie ein Portemonnaie am Monatsende.
Noch eine Frage? Das Wetter? Ich finds schön. Der Wind pfeift manchmal bisschen eklig kalt. Was soll’s. Muss man eben die Jacke auch zu machen 😉