Einen PKW in einen Microcamper zu verwandeln ist nicht übermäßig kompliziert. Sitz raus, Bett rein, fertig. Anstrengender ist es, den Reisehobel dann zu beladen. Proviant, Klamotten, Technik. Es wäre ja zu schön, wenn irgend so ein Rucksack mal allein die hundert Stufen von meinem Nordturm runter und dann rüber zum Auto gehen würde, aber nein!
Man möchte getragen werden.

Nachdem ich heute also gefühlt 50 mal die Etagen hoch und wieder runter geflitzt bin fühle ich eine gewisse Mattheit in mir und deshalb erging folgender Beschluss: Ich fahre morgen früh los, nicht mehr heute.

Warum ich die Chaiselongue wieder ins Auto eingebaut habe? Ja, anders als in Skandinavien ist das diesmal purer Luxus. Oft brauchen werd ich die Liege wohl nicht. Aber mal sehen.
Außerdem störts ja niemanden.