Halb 9
Nordische Leere.

Manchmal kommt mir ein Auto entgegen, seltener ein Reisebus. Das Land ist kahl, nur hin und wieder staksen ein paar dürre Birken in den Himmel.
09:30
An der Küste entlang nach Norden.
11:00
Die Fahrt geht über mäßig ebenen Asphalt, manchmal ist es auch nur Schotter. Ab und führen Tunnel durch die Berge. Auf der letzten Rinde Gras stehen Rentiere und weiden.

So sehen hier Schneefangzäune aus.

11:00
Der letzte Tunnel.
Drüben angekommen zeigt sich – dort ist das Wetter auch nicht besser. Es hat sich zugezogen. Der Prognose nach hätte es um die Mittagszeit schönes Wetter geben können. Aber wer hält sich schon an Prognosen?
Mit jedem Meter Fahrt ist zu spüren, in welcher Richtung man unterwegs ist. Die Temperatur sackt ab auf 0‘C und der Wind kommt aus allen Richtungen. Es wirkt tatsächlich etwas bedrohlich.
12:00
Nordkap 🙂😀
Von Sonne keine Spur, der Wind kommt aus Nordwesten und drückt die Wolken herunter und rüttelt an meiner Reisesänfte. Na ja 😂, wie man sich das in polaren Gefilden vorstellt.
So, eine Runde gedreht. Nicht viel Betrieb hier, es hält sich in Grenzen.
Seit hunderten von Jahren ist es üblich, den Besuch des Nordkaps mit einem Selfie vor einem stilisierten Globus zu bekunden, der hier seit Anbeginn der Zeiten steht. Also dann:








