20:00 Ralf meint, ich schnarche. Das kann sein. Ein paar Minuten Schlaf waren gut.
Während ich die letzten Prognosen zu Polarlichtern abgleiche trudelt eine SMS ein. Norwegisch…Englisch…och nee, nicht schon wieder. Der Zug gen Stockholm morgen ist gecancelt. Wenig später noch eine SMS, nur Norwegisch. Per Onlineübersetzer stellt sich heraus, dass irgendwo ein Zug entgleist ist und die Strecke deshalb nicht genutzt werden kann.
Nach ein paar Anrufen sind wir im Bilde. Wir fahren einen Zug eher bis Kiruna, ab dort gibts ein paar Kilometer Schienenersatzverkehr, dann noch einen Zug bis Lulea (das kennen wir schon 👍) und ab dort den Nachtzug nach Stockholm wo wir etwas früher landen werden als nach bisheriger Planung.

Ist das geklärt.

21:30 Da war ja noch die Sache mit den Polarlichtern 🙂. Für Ralf ist die Tour heute zu Ende. Ich zieh mir das Polaroutfit drüber und gehe runter zur Küste. Bis zur großen Hängebrücke muss ich rüber, um ein halbwegs dunklen Punkt zu finden. Narvik ist ein sehr helles Nest.
Und tatsächlich, da hängen sie in der Luft 😊🙂. Blasse, grüne Schleier. Die Kamera im Dunkeln aufzubauen ist gar nicht so einfach. Ein paar Minuten nur, dann sind die Lichter wieder verschwunden… Ich warte, bis mir die Kälte durch die Klamotten kriecht. Dann geh ich.